Unsere Fertigungsverfahren
Der Spritzguss bringt unsere biobasierten Granulate in präzise, wiederholbare Formen. Landwirtschaftliche Rohstoffe wie Hanf, Tabak und Traubentrester kommen mit einem biobasierten Binder zusammen und werden zu Leuchtenteilen und Designobjekten geformt.
Der Vorteil ist die Genauigkeit: Das Material wird exakt dosiert, es bleibt kaum Verschnitt. Die Form gibt jedem Teil seine Gestalt, das Material wird geformt statt zugeschnitten. Was trotzdem anfällt, wird zerkleinert und dem Material wieder beigemischt.
So entstehen langlebige, maßgenaue Teile, die ihre landwirtschaftliche Herkunft behalten, gemacht für größere Stückzahlen und trotzdem sparsam im Materialeinsatz.
Beim Formpressen bekommen die Rohstoffe ihre Form. Die landwirtschaftlichen Reste werden getrocknet, fein gemahlen, mit einem biobasierten Binder gemischt und unter Hitze zu flachen oder gewölbten Platten gepresst.
Die Pressen laufen bei niedriger Temperatur und mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Versiegelt wird nicht mit Kunststoff, sondern mit natürlichem Wachs. Und weil sich die Fasern nie ganz gleich verdichten, sieht keine Platte aus wie die andere.
Das Verfahren passt zur Fanocel-Reihe aus Celluloseacetat und zu Granulatfliesen. Es hält die natürliche Textur und die Farbunterschiede des Rohstoffs fest, schonend gefertigt und trotzdem fein.
Unser Denuo-Granulat lässt sich im Granulat-3D-Druck direkt extrudieren, ganz ohne Filament-Zwischenschritt. So werden Kleinserien, Einzelstücke und komplexe Geometrien mit denselben landwirtschaftlichen Rohstoffen möglich, die auch in unseren Leuchten stecken: Hanf, Tabak oder Traubentrester, gebunden in PLA.
Gedruckte Teile behalten die warme, gesprenkelte Oberfläche des Ausgangsmaterials. Weil ein Teil Schicht für Schicht wächst, wird das Material dort aufgetragen, wo es gebraucht wird, und nicht aus einem Block herausgeschnitten.